Endodontie

Moderne Endodontie

zahnmodellZähne mit Erkrankungen im Wurzelbereich machen eine Wurzelbehandlung notwendig, wenn der Zahn weiter erhalten bleiben soll. Dabei wird das erkrankte Gewebe im Zahn entfernt und vorhandene Bakterien abgetötet. Anschließend wird die Zahnwurzel dicht gefüllt, damit keine neuen Bakterien eindringen können. Nach Abschluss der Wurzelbehandlung wird die beschädigte Zahnkrone wieder ersetzt – entweder durch eine Füllung oder durch eine Krone.

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Alternativ kann der betreffende Zahn auch entfernt werden, jedoch stellt der Verlust eines natürlichen Zahnes immer einen Eingriff in die Lebensqualität dar. Die Folgekosten durch Zahnersatz oder Implantate liegen weitaus höher als die Kosten für eine hochwertige Wurzelbehandlung. Daher lohnt sich der Erhalt Ihres natürlichen Zahnes durch die modernen Methoden der Wurzelbehandlung!

Durchführung

Die Durchführung einer endodontischen Behandlung in Ihrer Zahnarztpraxis am Obstmarkt beinhaltet immer:

  • Ausnahmslose Verwendung von Spanngummis (Kofferdam) bei jeder Wurzelkanalbehandlung
  • Ausschließliches Arbeiten mit dem Dentalmikroskop
  • Verwendung von Ultraschall zum minimalinvasiven Präparieren schwer zugänglicher Stellen
  • Verwendung von Einmalinstrumenten und damit verringerte Frakturgefahr
  • Aufbereitung von Wurzelkanälen mit hochflexiblen Nickel-Titan-Feilensystemen unter Verwendung von computergesteuerten drehmomentbegrenzten Schrittmotoren
  • Elektrometrische Bestimmung der Wurzelkanallänge
  • Ultraschallunterstütze Spülung um den Wurzelkanal noch effizienter zu reinigen und zu desinfizieren
  • Thermoplastische dreidimensionale Wurzelfüllungen


Erfolgsaussichten und Kosten

Die Erfolgsaussichten einer optimalen Wurzelkanalbehandlung liegen heute bei 98%.

 

Eine optimale endodontische Behandlung erfordert jedoch nicht nur viel Fachwissen und eine besondere technische Ausstattung sondern auch viel Zeit und extreme Präzision. Die Tatsache, dass auch heute noch viele Wurzelbehandlungen hinter den Möglichkeiten der modernen Endodontie zurückbleiben, hat ihre Ursache weniger in einem Mangel an geeigneten Behandlungstechniken, Instrumenten und Materialien, sondern wird zum großen Teil durch ungünstige Rahmenbedingungen verursacht.

 

Bei gesetzlich krankenversicherten Patienten erstattet die Krankenkasse zahnärztliche Behandlungen, die medizinisch notwendig sind. Dazu gehört grundsätzlich auch eine Wurzelbehandlung – aber nur in einem beschränkten Umfang. Laut Sozialgesetzbuch V muss eine Behandlung gemäß den Richtlinien der gesetzlichen Krankenkasse ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein. Ob eine Behandlung zu Lasten des öffentlichen Gesundheitssystems durchgeführt werden darf, kann ausschließlich der behandelnde Zahnarzt entscheiden. In allen anderen Fällen muss die Behandlung gemäß der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) abgerechnet werden.

 

Zu den Erkrankungen im Wurzelbereich gehören akute Entzündungen eines noch vitalen, lebenden Zahnes, die akute Entzündung eines abgestorbenen oder bereits wurzelbehandelten Zahnes und die chronische Entzündung eines bereits abgestorbenen oder wurzelbehandelten Zahnes. Teilweise können diese Erkrankungen sehr schmerzhaft sein. Ursache für die Entzündung der Pulpa (Nerv) ist eine bakterielle Besiedlung des Zahnes. Um die Schmerzen beseitigen und den Zahn erhalten zu können muss die Ursache entfernt werden, d.h. das Zahninnere muss möglichst frei von Bakterien sein.

Die exzellenten und hochwertigen modernen Behandlungsmethoden steigern die Qualität der Behandlung, erfordern aber zusätzlich kostenintensive Instrumente und Geräte, für die die gesetzliche Krankenkasse nicht aufkommt. Die Qualität der Wurzelbehandlung ist aber entscheidend für die langfristige Erhaltung des Zahnes.
Wenn Sie nach den modernsten Methoden behandelt werden möchten ist es unumgänglich, dass einige Leistungen privat bezahlt werden müssen. Sie werden von uns immer genau darüber informiert und bekommen stets ein Behandlungskonzept sowie eine Vereinbarung über Zusatzleistungen.

 

In der Regel sind die Kosten für eine Wurzelkanalbehandlung und einen Zahnaufbau geringer als bei den alternativen Therapien.

Revisionsbehandlungen

Wurzelkanalbehandlungen stellen einen der kompliziertesten zahnmedizinischen Eingriffe dar. Daher ist es möglich, dass die erste Behandlung nicht den gewünschten Erfolg erzielt. Weiterhin kann es vorkommen, dass ein bereits behandelter Zahn gar nicht abheilt oder nach Monaten wieder Beschwerden entstehen. In Einzelfällen kann es selbst nach Jahren zu einer erneuten Infektion des Wurzelkanalsystems kommen.

 

Sollte einer dieser Fälle eintreten, kann eine erneute Behandlung des Zahnes, die sogenannte Revision, doch noch den gewünschten Erfolg bringen. In Abhängigkeit von der Ursache wird so häufig ein chirurgischer Eingriff oder eine Extraktion vermieden.